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Zuletzt gelesen: New Avengers #4, X-Men #3, Fear Agent #29

15/09/2010

Nicht für jedes Heft lohnt es sich eine ganze Seite runterzutippen, zu sagen gibt es oft trotzdem was. Achtung Spoiler!

New Avengers #4
Jeder der mal ein Bendis Comic gelesen hat weiß, er liebt seine Dialoge. Darüber vergisst (oder opfert?) er auch gerne mal die Story. 3 Seiten Diskussion zwischen Warlock, Strange und Voodoo darüber, wer denn hinter der Invasion aus einer andern Dimension steckt, ist mäßig interessant, wenn man als Leser den Bösewicht bereits aus dem Cliffhanger der vorherigen Ausgabe kennt. Eigentlich ein Anfängerfehler. Auch sonst bremsen z.B. die eher mäßigen Jokes zwischen Jessica und Luke Cage die Actions aus. Schade drum. Die Schlussszene  mit dem weiß-goldenen Iron Fist ist aber durchaus gelungen und Artist Immonen und Coloristin Laura Martin lassen das Heft fantastisch aussehen. Daher reicht es noch für ein Gut.

X-Men #3
Nach dem ich die #1 für eine neue X-Men Serie erschreckend unspektakulär fand, machte die #2 mit guten Actionsequenzen und netten Charaktermomenten doch noch Hoffnung. Leider geht so nicht weiter. Ich hatte mich auf die angekündigte Suche nach Draculas Kopf gefreut, statt dessen kommt Namor rein und sagt „Hier ist euer Kopf, wenn ihr wissen wollt wie ich drangekommen bin lest meine neue Soloserie, ich bin dann mal wieder weg“. Eine Frechheit. Für den Rest der Ausgabe hackt sich Wolverien uninspiriert durch zahllose Vampire, während Cyclops Dracula erzählt was er uns schon letzte Ausgabe erzählt hat.
Auch das Artwork reißt es nicht raus. Paco Medina scheint mit der Anzahl der Protagonisten, der Deadline und der Paneldichte etwas überfordert. Optisch absolut im Rahmen, aber kein Highlight, und auch von ihm schon besser gesehen. Und wie alt ist Jubilee eigentlich? Nicht so gut

Fear Agent #29
Auch wenn der (finale) Storyarc „Out Of Step“ schon letzte Ausgabe begann fühlt sich erst diese Ausgabe an wie ein Beginn an. Und trotzdem gibt es keine Atempause für Heath Huston, sondern wieder auf die 12 hoch 13. Ist er nun nicht nur der letzte Fear Agent, sondern sogar der letzte Mensch im Universum der nicht mit dem Tetaldian-Virus infizieren ist. Aber zum Glück findet er noch einen Planeten mit Aliens die nicht von dem Tetaldian-Vir…Ups!…Okay, aber er hat ja noch sein Raumschiff Annie das ihn…Hoppla!…Okay, aber das Jellyfish-Alien wird ihm bestimmt helf…Autsch! Remender liebt es seinen Hauptcharakter zu quälen. Und man leidet mit. Was ja eines der größten Komplemente ist das man einem Schreiber machen kann.
Zwar vermisse ich nach wie vor Tony Moore als Hauptzeichner, dessen Input hier noch mal weniger geworden zu sein scheint, aber es sieht ja nicht schlecht aus. Was auch für die Backup-Story gilt. Sehr gut.

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2 Kommentare
  1. 15/09/2010 21:02

    „Hier ist euer Kopf, wenn ihr wissen wollt wie ich drangekommen bin lest meine neue Soloserie, ich bin dann mal wieder weg“
    Hehe, gut beschrieben. 😀
    …aber es stimmt leider: da hat es sich Gischler (zu) einfach gemacht.

  2. 15/09/2010 21:33

    Ich hab grade noch mal nachgesehen: Es ist sogar sowas wie der Cliffhanger von #2 das sich zwei Teams aufmachen um Kopf UND Körper zu holen. Und in #3 ist dann plötzlich beides da.

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