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Zuletzt gelesen: Walking Dead #77, Avengers #5, Secret Avengers #5, Captain America #610

03/10/2010

The Walking Dead #77 – Autor Kirkman sprach ja schon immer davon, dass es ihm bei The Walking Dead um die Menschen, und nicht so sehr um die Zombies, geht. Trotz alledem wünschte man sich in der Vergangenheit öfter mal eine Zombie, der aus dem Gebüsch hervorspringt, um einem etwas langatmigen und hölzernen Charaktermoment Schwung zu verleihen. Die Zeiten scheinen vorbei. Diese Ausgabe bietet fast ausschließlich Charakterszenen, und alle sind hervorragend und nachvollziehbar geschrieben. Nebenbei wird auch noch der moralische Kompass von Rick, Hauptfigur und ja eigentlich Held der Serie komplett geschrottet. Auch als Leser weiß man nicht mehr so genau, war das jetzt richtig? Oder doch falsch? Und hätte man es nicht trotzdem genau so gemacht? Da findet man es fast schon fast ein bisschen Schade, wenn die letzten Seiten den bevorstehenden, und offensichtlich ziemlich zombiegeladenen, Storyarc No Way Out einleiten.   Sehr, sehr gut

Avengers #5 – Fünf Ausgaben und man hat eine wage Vorstellung davon worum es wirklich geht. Bendis halt. Es wird, selbstverständlich, sehr viel gequatscht, was um so mehr auffällt da die Figuren uns ständig darauf hinweisen dass keine Zeit ist, um so viel zu quatschen. Der Cliffhanger ist nicht nur absehbar, sondern eigentlich überfällig.Vielleicht die schwächste der von mir gelesenen Avengers-Serien. Geht so
PS: Liest eigentlich jemand diese Oral History im Anhang?

Secret Avengers #5 – Und somit zur Besten von mir gelesenen Avengers-Serie. Eine Stand-Alone Ausgabe die uns darüber aufklärt warum Nick Fury im vorangegangenen Storyarc auf der Seite der Bösewichter stand. Spionagethriller trifft 70er-Superhelden. Wunderbar umgesetzt von David Aja und Michael Lark. Da muss Mike Deodato aufpassen dass man ihn nächsten Monat überhaupt zurück will. So viel Spaß sollte kein Comic machen dürfen das Hauptsächlich aus Rückblenden und Retcons besteht und in dem die namensgebenden Hauptfiguren kaum auftauchen. Sehr gut

Captain America #610 – Nach Reborn bin ich irgendwie nicht mehr so recht in meine einstige Marvel-Lieblingsserie Captain America reingekommen. Und so ähnlich scheint es auch Autor Brubaker zu gehen. Fing der Arc noch vielversprechend an, entpuppt er sich spätestens mit dem Finale als Luftnummer. Zemos Motivation ist schwammig, die Ausführung seines Plans ebenso, und Buckys Gewissenskrise kauf ich ihm nicht ab. Die Nomad Back-Up Story reißt es mit seinem Befindlichkeitsgequatsche auch nicht raus. Aber nettes Artwork. Schwach

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2 Kommentare leave one →
  1. 04/10/2010 19:08

    Liest eigentlich jemand diese Oral History im Anhang?
    Ich nicht. Finde soetwas vollkommen unpassend für ein Comic-Medium. Den Platz hätte Marvel sinnvoller nutzen können.

  2. 06/10/2010 16:32

    Stimmt. Dann doch lieber was aus dem Official Handbook oder so. Wäre auch kein Aufwand.

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