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Zuletzt gelesen: Hellblazer #279, Astonishing X-Men #38, Godzilla #3, Fear Itself #3

23/06/2011

Hellblazer #279 – Was war ich doch für ein Idiot diese Serie so lange verschmäht, oder besser, verschoben zu haben. Und obwohl #275 mein erstes Hellblazer Heft war, ich hatte nie Probleme der Story zu folgen. Und auch hier, obwohl einige Charaktere aus der Vergangenheit auftauchen, bin ich perfekt im Bilde. Hut ab, Milligan. So schreibt man eine Ongoing, ohne den Leser im Stich zu lassen. Und nicht nur das. Wie in einem guten Film vergeht die (Lese)Zeit wie im Fluge, ohne dass man auf der letzten Seite das Gefühl hat zu kurz zu kommen. Und das ohne Streckungen wie 16-Panel-Grids oder Sprechblasenfluten. Nur durch solides Handwerk. Vorbildlich und natürlich Super

Astonishing X-Men #38 – Eigentlich wollte ich ja nach Joss Whedons Run aussteigen, dann während und nach Warren Ellis Run, jetzt bin ich schon beim vierten Creative Team. Dank Marvels merkwürdiger Veröffentlichungspolitik, die den Monsterious Storyarc von Daniel Way einfach nach zwei Ausgabe unterbricht, um den ersten Teil des, immerhin passend betitelten, Storyarc Meanwhile von Christos Gage dazwischen zu hauen. Alle ausreichend verwirrt? Gut. Zum Thema.
Wo zur Hölle hat Marvel Zeichner Juan Bobillo bisher versteckt? Ich mag seinen Stil sehr. Gut, es gibt ein paar Schnitzer, so sieht Beast aus wie ein Klingone und auch Colossus gelingt ihm nicht zu 100%, aber das Hintergrunddesign ist durch die Bank eine Augenweide und es gibt originelle Panelanordnungen die trotzdem nie verwirren. Die Actionszenen, und da gibt es einige, sind schön dynamisch. Auch die Story geht okay. Ich bevorzuge ja eh die knackigeren X-Men Abenteuer gegenüber dem Mutanten-zentrischen Gegrübele das meist vorherrscht.Es gibt genug Zugeständnisse an Continuity-Fans, so wird z.B. Beasts Anwesenheit plausibel erklärt, ohne die Hauptstory darauf aufzubauen. Eigentlich alles was man von einem Superheldencomic erwartet. Einzig das Cover ist etwas lahm. Es geht mit Lockheed gegen die Brood. Da muss doch mehr drin sein als ein langweiliges Gruppenbild. Sehr gut

Godzilla: Kingdom of Monsters #3 – Meine Hype-Trefferquote ist ja eher mies.Vielleicht bin ich einfach nicht Godzilla Fan genug, aber irgendwie zündet das was Powell und Marsh hier machen bei mir nicht. Gags, die bei The Goon funktionieren mögen, wirken hier seltsam aufgesetzt und auch die in anderem Kontext vielleicht ansatzweise witzigen Popkulturkommentare (Girly Yaya? Wirklich?) passen so gar nicht zu dem was ich mir unter einem Godzilla-Comic vorstelle. Es hilft auch nicht, dass erst in dieser, der dritten Ausgabe, Ansätze eines Storyfadens zu erkennen sind. Dafür gibt es bereits zum zweiten mal den selben, beim ersten mal schon ausgelutschten Gag mit dem Typen der es mit einem Monster aufnehmen will und dann einfach nebenbei geplättet wird.
Immerhin scheint sich Zeichner Hester wieder warm gezeichnet zu haben. Man merkt ihm seine lange Zeichenabstinenz nicht mehr so sehr an wie noch in den ersten beiden Heften, auch wenn ich manche Designentscheidungen, vor allem wenn er die Panelbegrenzung aufbricht, eher unglücklich finde.Schade. Schwach

Fear Itself #3 – Events sind der Satan und ruinieren die Comicwelt im Alleingang. Ist bekannt. Ich hatte trotzdem Bock noch mal reinzusehen und frage mich nach dieser Ausgabe: Warum eigentlich? Eine möglich Antwort: Stuart Immonen. Das Artwork ist über jeden Zweifel erhaben. Aber irgendwie passiert nichts. Vor allem nach wie vor nichts was zu den Teasern, die auf die tiefsten Ängste der Helden anspielten, passt. Es gibt ein großes Hauen und Stechen, welches aber jeden eigenem Ansatz vermissen lässt. Überhaupt, die ganze Idee mit den Hämmern ist wirkt extrem unausgegoren und schwach. Was schade ist, da Fraction vor allem die Asgard-Szenen wirklich drauf hat und echtes Götter-Feeling aufkommt. Soweit ist Fear Itself eine Art Anti-Civil War. War Civil War eine gute Idee, schlecht geschrieben, verhält es sich hier umgekehrt. Das Ergebnis bleibt trotzdem Mittelmaß.
Selbstversändlich gibt es zur Halbzeit auch ein Opfer zu beklagen um dem Event die nötige Nachhaltigkeit zu verleihen. Wobei ich sagen muss, dass die Wahl diesmal ganz gut ist. Es ist weder eine obskure Randfigur, deren Tod man mit einem Schulterzucken abtut, noch ist die Figur derart wichtig, dass man nicht um eine baldige Wiederbelebung herum kommt. Alles in allem aber dennoch Mäßig

7 Kommentare leave one →
  1. 23/06/2011 23:22

    Bei X-Men bin ich voll deiner Meinung und auch bei Godzilla hast du vollkommen recht und auch als hardcore Godzilla Fan gefällt es mir nicht besser. Fear Itself hab ich nach der Nullnummer nur mal angelsesen bock auf mehr bekomme ich da trotzdem nicht. Un bei Hellblazer haste mich jetzt fast soweit wieder einzusteigen.

  2. 24/06/2011 00:42

    Ich hab dein Review zu Astonishing X-Men #37 gelesen und finde die Monsterious Storyline auch ganz gelungen. Und du hast Recht, die Zeichnungen sind dort streckenweise etwas inkonsistent, aber die Geschichte macht auch Laune. Immer noch eine gute Serie.

  3. 24/06/2011 01:04

    Astonishing X-Men finde ich auch gerade echt gut, naja nicht nur jetzt sondern eigentlich schon immer. Besonders bei den X-Men selbst ist der Zeichenstil manchmal etwas eigenartig aber auch das gefällt mir mitlerweile ganz gut. Auch Beast sieht zwar nicht so aus wie er aussehen sollte aber trotzdem irgendwie interessant.

  4. 24/06/2011 01:17

    Genau das. Beast sieht ja nicht schlecht gezeichnet aus, nur eben nicht so wie er eigentlich sollte. In diesem randlosen Panel beim Kampf gegen die Brood, das sieht schon geil aus.

  5. 24/06/2011 03:30

    Ja, da sieht er etwas aus wie ein Predator. Und Lockheed ist in diesem Kampf auch richtig cool.

  6. 24/06/2011 09:40

    Schöne Reunionszene auch mit Kitty und Lockheed.

  7. 24/06/2011 10:24

    Ja die war auch wirklich lustig.

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