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Green Lantern: Emerald Knights

01/08/2011

Dass zumindest die meisten aus der Reihe der DC Universe Animated Original Movies inzwischen auch auf dem deutschen Markt erscheinen, ist an sich ja eine gute Sache. Ärgerlich finde ich daran allerdings ein wenig, dass die entsprechenden DVDs in recht abgespeckten Versionen ohne nennenswerte Extras daherkommen. Gut, eine endlos lange Featurette, in der einem Geoff Johns und Dan DiDio Green Lantern erklären, muss ich persönlich nicht unbedingt gesehen haben, aber etwas mehr als kleine Beiträge über den vorangegangenen (All Star Superman) und den bald folgenden Film der Reihe (Batman: Year One) hätte es dann ruhig sein dürfen.

Anyway. Green Lantern: Emerald Knights ist der inzwischen elfte Film dieser Reihe (die zwölfte Veröffentlichung sogar, wenn man die hierzulande mal wieder nicht erschienene DC Showcase“ Kurzfilmsammlung mit der Titelstory Superman/Shazam!: The Return of Black Adam mitzählt). Nach einigen Projekten, die für den Massenmarkt in ihrer eigenwilligen Ästhetik bzw. Konzeption vielleicht schon etwas zu far out waren (The New Frontier, Gotham Knight, All-Star Superman), sowie einigen Filmen, die den verwöhnten Fan im Gegenzug schon einen Tick zu sehr „nur“ als „ straight-kurzweiliges Actionfilmchen“ unterhielten (etwa Wonder Woman oder Green Lantern: First Flight), gingen Produzent Bruce Timm und seine Leute hier mal einen Mittelweg: Emerald Knights ist eine Anthologie zusammenhängender Stories. In der Rahmenhandlung bereitet sich das Green Lantern Corpse auf eine große Schlacht vor. Bevor diese als Filmfinale stattfindet, bekommt Rookie Arisia Rrab von Hal Jordan und den anderen Lanterns in episodischen Rückblenden diverses Jägerlatein erzählt. Zunächst die Geschichte über die allerersten Green Lanterns, und danach erfährt man etwas über den Background der beliebten Figur Kilowog, jener (im Original) übrigens synchronisiert von Henry Rollins. Ein ziemliches Actionspektakel mit orientalischem Kill Bill-Flair ist dann die Passage über Laira. Highlight des Episodenfilms ist allerdings die Adaption der 80er-Story Mongo Doesn’t Socialize vom altehrwürdigen Autor/Künstler-Gespann Alan Moore und Dave Gibbons, in der Wrestling-Star und Sie leben-Filmheld Roddy Piper den tragikomischen Villain Bolphunga the Unrelenting spricht (bzw. brüllt).

Unterm Strich bekommt hier nicht mehr und nicht weniger als das, was man erwartet und erhofft hatte: Eine kurzweilige Superhelden-Space Opera, für die so ein Trickfilm das perfekte Medium ist, und somit auch für jemanden wie mich äußerst genießbar, der sich trotz gewisser DC-Verbundenheit eigentlich noch nie sonderlich für Green Lantern interessiert hat. Zu nörgeln gibt es daran eigentlich in der Ausführung nicht viel.
Was ich allerdings eine etwas seltsame Herangehensweise finde, ist einen Film zwar durch Look, Hauptfigur-Snychronsprecher (Nathan Fillion), und 1-2 weitere Elemente grob an einen Quasi-Vorgänger anzulehnen (Green Lantern: First Flight), ihn aber inhaltlich (durch die Rolle Sinestros) dennoch davon loszulösen. Verwirrend. Aber das ist nur eine klitzekleine Sache, an der man sich vielleicht nicht zu nerdy hochziehen sollte.

Was steht uns als nächstes ins Haus? Ich sage es Euch: Frank Miller’s Batman: Year One ist schon in Filmform auf der Startrampe UND The Dark Knight Returns soll adaptiert werden. Dazwischen sollen noch eine vom verstorbenen Dwayne McDuffie aufbereitete JLA-Story, sowie eine Verfilmung der nicht unpopulären Action Comics-Story What’s So Funny About Truth, Justice & the American Way? folgen, in letzterer hat es Superman mit einer offensichtlichen Analogie zu Wildstorm’s Authority zu tun.
Good Times!

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