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Zuletzt gelesen: Haunt #17, Invincible #82, Jonah Hex #69

08/09/2011

Haunt #17 – Zwei Zeichner und zwei Inker. Das ist nie ein gutes Zeichnen. Und tatsächlich, nicht nur Greg Capullo scheint sich mental bereits von Haunt verabschiedet zu haben, auch Kirkman ist schon den gesamten „Apparition“-Arc auf Autopilot. Es gibt Autoren die in dem Zustand noch was ganz okayes abliefern. Kirkman gehört nicht dazu. Und so langweilt auch das Finale, wie schon die Ausgaben zuvor mit mystischem und unkonkretem Hokus Pokus und einer Deus Ex Machina Auflösung die nach mittelmäßiger Fanfiction riecht. Allenfalls der Cliffhanger macht wieder ein wenig neugierig wie es weitergeht. Schlecht

Invincible #82 – Das Kirkman auch anders kann, wenn er mit dem Herzen bei der Sache ist, sieht man hier. Erstaunlicherweise ist Invincible ja am besten, wenn es keinen großen Storyarc gibt sondern es Sopa-artig, ohne Punkt und Komma, einfach immer weiter geht. Denn dort können Subplots und Supportfiguren glänzen, beides definitiv Stärken der Serie. Schön wie hier alte Plots aufgegriffen werden  um neue zu sähen, die die Handlung und vor allem Invincible als Charakter weiterbringen. Ich fand es zunächst etwas seltsam das Robots Rückkehr aus euiner anderen Dimension quasi zwischen den Zeilen stattfand, aber auch das funktioniert. Man erfährt alles was man wissen muss, ohen dass es hölzern wirkt, und die Figur wird vorangebracht. Sehr gut

Jonah Hex #69 – Eine Vater/Sohn Story wie es sie nur in Jonah Hex geben kann. Das Autorenteam Gray & Palmiotti haben den schmutzigen schäbigen und bösen Westernstil perfektioniert und auch Gastzeichner Jeff (Sweet Tooth) Lemire holt das hässlichste aus sich heraus um diese Stand Alone Story passend zu bebildern. Ein Fest für jeden Spagettiwestern-Fan für den Cowboys nicht zwingend edle Revolverhelden auf weißen Gäulen sind. Perfektes Western-Feeling, eingefangen in Dialogen, die einfach sitzen. Es gibt keine Actionszenen, und auch die einzige Schießerei findet Off-Panel statt. Ich hoffe Gray & Palmiotti können diese Qualität und auch Unabhängigkeit, obwohl unterm DC Banner, über den Relaunch retten. Brillant

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2 Kommentare leave one →
  1. 09/09/2011 08:18

    Das mit Invincible sehe ich ja, wie sinngemäß auch schon mal geschrieben (glaube ich zumindest), so ähnlich. Die Hefte, in denen einfach nur ein kleines Stück Story weitergetragen wird, sind oft die unterhaltsamsten.

    Außerdem: Muss mir wohl tatsächlich mal den ganzen Jonah Hex-Run von Palmiotti mit auf die_Liste schreiben ….

  2. 09/09/2011 09:06

    Zumal die „Events“ bei Invincible gerne mal hinter den Erwartungen zurück bleiben.

    Hab ja nur zwei Hefte gelesen, dieses, und das von Darwyn Cooke, und die waren beide super. Hoffe mal auf eine schicke Sammlebandveröffentlichung seitens DC.

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