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Zuletzt gelesen: Avengers Annual #1, Uncanny X-Men #4, Secret Avengers #21.1

15/02/2012

Avengers Annual #1 (2012)
Zugegeben, es mag nicht die allerschlauste Ideen sein nur die zweite Hälfte einer Story zu lesen die wohl im New Avengers Annual #1 begann, aber liebe Marvels, woher zur Hölle hätte ich das wissen sollen? Es weißt so gut wie nichts drauf hin, nur an Hand der Recap-Page kann man es erahnen. Egal, denn es hätte wohl kaum was gerissen, so generisch und lahm sind die Geschehnisse in diesem Heft. Wie schon vor einiger Zeit in der Avengers-Hauptserie fordert Wonder Man, u.a. mit Gewalt, die Auflösung der Avengers und wie damals schon – Achtung Spoiler – scheitert er. Der einzige Unterschied, er hat ein paar C- bis D-Lister als Verstärkung mitgebracht. Deren fadenscheinige Motivation bei der Aktion mitzuwirken walzt Bendis auch noch aus, was es nicht besser macht. Del’Ottos Artwork geht in Ordnung, wirkt aber ähnlich lustlos wie die Story. Schwach

Uncanny X-Men #4
Erst die vierte Ausgabe, und schon eine Art Fill-In. Liest sich jedenfalls so. Keiron Gillen staubt das alte Konzept der Phalanx ab, einer techno-organischen Alienrasse die, so weit ich weiß, in den 80ern zuletzt auftauchte. Er benutzt den alten Autoren Trick und erzählt die Geschichte des Phalanx aus der Sicht des Aliens und macht die erst spät auftauchenden X-Men so zu Gästen in ihrem eigene Titel. Das kann funktionieren und ist auch hier zumindest solide ausgeführt. Mein Problem damit ist, dass so eine Story, zumal auch noch in nur einem Heft abgehandelt, schwer auf die Bremse tritt und durch den Perspektivwechsel Schwung aus einer Serie nimmt, die im ersten Arc, vorsichtig gesagt, nicht mal wirklich Fahrt aufgenommen hat. Da hilft auch Mr. Sinister als Bösewicht in beiden Storys nicht wirklich als verbindendes Element. Zu kurz ist dafür sein Auftritt. Zeichner Brandon Peterson ist ein guter, kämpft hier aber damit dass das mit seinem technologischem Äußeren visuell sehr prägnante Phalanx-Wesen in fast jedem Panel auftaucht, was nach einer Weile einfach zu langweilig wird. Ist aber nicht seine Schuld.  Naja

Secret Avengers #21.1
Remenders erste Secret Avengers Ausgabe und ein .1 Heft, das tatsächlich als solches funktioniert. Hawkeye wird Cap als Anführer des Teams ablösen, und diese Story markiert den Übergang. Beide sind auf einer Mission in Bagalia (Remender liebt offensichtlich erfundene Staaten) bei der Steve Rogers seinem zukünftigen Nachfolger auf den Zahn, fühlt um zu sehen wie es um seine Führungsqualitäten steht. Wer darüber hinwegsehen kann das Hawkeye in der Vergangenheit schon das eine oder andere Team geleitet hat hat sicher Spaß an dem Schlagabtausch zwischen den beiden, den die Dynamik stimmt. Auch die Bedrohung durch das Shadow Council, damals von Brubaker zu Beginn der Serie eingeführt und in Ellis Run nur noch namentlich präsent, wird wieder konkreter. Muss man nicht gelesen haben, ist aber durchaus Okay

4 Kommentare leave one →
  1. killkrow permalink
    16/02/2012 17:03

    Hi

    wollte nur darauf hinweisen, das die Phalanx zuletzt bei annihilation conquest vorkam🙂

  2. 16/02/2012 20:19

    Danke für den Hinweis. War also doch nicht so angestaubt.

  3. der Nachbar permalink
    17/02/2012 19:09

    Die beiden Annuals der [New] Avengers mit so einer Story zu spicken, ist für mich nicht so recht nachvollziehbar. Das New Avengers Annual ist schließlich schon seit einigen Monaten draussen und jetzt den Faden wieder aufzunehmen, find ich etwas spät.
    Wäre doch viel besser gewesen, die Geschichte als Crossover über zwei, drei Avengers- und New Avengers-Hefte zeitnah zu verteilen.

    Ach, und bei den Schurken waren echt zu viele Nonames dabei (bis auf Anti-Venom kenn ich keinen von denen). Etwas populärere Gegner hätten der Sache bestimmt nicht geschadet.

    Das Artwork fand ich dagegen ziemlich gut.

  4. 17/02/2012 23:41

    Das Artwork ist objektiv schon nicht schlecht, aber nicht so mein Ding. Etwas lustlos und uninspiriert fand ich z.B. die drei bis vier Seiten Kampf auf dem Baseballfeld, das sah arg nach 08/15 Superheldenkamf aus, und auch die Doppelsplashpage mit Wonder Man und Iron Man hätte man weitaus mehr rausholen können. Das war ja wenig mehr als ein aufgeblasenes Panel.

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