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Zuletzt gelesen: Legends of The Dark Knight #5, Red Team #2, Invincible #102

18/05/2013

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Legends of the Dark Knight #5
DCs Zweit- bzw. Printverwertung der gleichnamigen, wöchentlichen Digitalserie macht bisher weitestgehend richtig Spaß. Ein Heft beinhaltet immer 3 Digital-Episoden, die in diesem Fall eine abgeschlossene Geschichte bilden. Joshua Hale Fialkovs Story dreht sich in Ausgabe #5 weniger um den Dark Knight, der hier nur als eine Art störender Umwelteinfluss vorkommt, sondern stellt vielmehr den Ex-Cop und Privatdetektiv Slam Bradley in den Mittelpunkt. Der, das spuckt zumindest Google bzw. Wikipedia aus, hatte seinen Einstand bereits 1937 in Detective Comics #1 und ist eine Kreation des Duos Siegel/Schuster. Eine nette Idee, den auszugraben. Bradley wirkt auch ein wenig aus der Zeit gefallen, aber in Gotham fällt sowas zum Glück nicht weiter auf. Die Hard-Boiled-Private Eye-Story mit einer Hand voll Superheld ist auch ganz nett, Highlight ist aber ganz klar Zeichner Phil Hester. Ich war ja schon immer Fan, aber so langsam zeichnet sich der Gute auf meine Liste der Leute, deren Kram ich kaufe, egal was.
Gut

Red Team #2
Garth Ennis ist der König der Charaktere. Keiner anderer Comicautor entwickelt so unangestrengt, so beiläufig und in so wenig Seiten wirklich runde Figuren, die der Leser sofort an- und mitnimmt. Daher funktionieren auch seine oftmals vom Setting her nicht wirklich spannenden Ideen. Ein Sondereinsatzkommando, dass beschließt, die ganz schlimmen Finger, die mit juristischer Teflonbeschichtung, einfach umzulegen. Richter und Henker in einem. Das kann natürlich nicht gut gehen, und so versucht Ennis auch gar nicht, die Spannung darüber aufzubauen, ob das Red Team früher oder später gestellt wird. Das Wie ist entscheidend. Und das Wer bzw. durch wen. Wo wir wieder bei den Figuren – und deren Dynamik untereinander – wären. Das Artwork von Craig Cermak ist leider nur zweckmäßig. Zu oft erinnern einen die Gesichter an irgendwelche Schauspieler, und 10 (in Worten: zehn) mal den selben Kopf an diversen Stellen zu kopieren ist schon mehr als dreist. Dafür ist alles schön clean und man kann der Geschichte gut folgen.
Gut

Invincible #102
Nach dem schon fast lustlos zu nennenden Rumgeeiere vor der großen #100 und dem irgendwie vergeigten Jubiläum scheint sich Kirman wieder gefangen zu haben. Es gibt einen, zumindest von mir, unerwarteten Twist, der dennoch vollkommen logisch und nicht überkonstruiert erscheint. Und obwohl mehr als das halbe Heft von einer mächtigen Klopperei in Beschlag genommen wird geht die große Handlung voran. Gut so. Zeichner Ottley ist eh über jeden Zweifel erhaben. Auch Invincible #102 sieht wieder toll aus, ist nur leider etwas abwechslungsarm. Ein Großteil spielt auf dem, recht kargen, Mond. Dazu sehen die Viltrumites auch noch all, per Design, sehr ähnlich aus. Aber das ist nicht Ottleys Schuld. Er holt das Meiste raus. Einzig mit dem „neuen“ Koloristen John Rauch will ich nicht warm werden. Dessen inflationärer Einsatz von colour-holds, also dem Einfärben von Tuschelinien, lässt das Artwork irgendwie unnötig unscharf und matschig wirken. Ein Jammer bei dem wirklich cleanen und scharfen Strich von Tuscher Cliff Rathburn. Aber das ist das besagte Jammern auf hohem Niveau. Unter Strich bleibt Invincible ein absoluter Pflichttitel für Superheldenfans.
auch Gut

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