Skip to content

Zuletzt gelesen: Savage Dragon #187, Chew #33, High Crimes #3

21/05/2013

Header_190513

Savage Dragon #187 (Image)
Erik Larsen experimentiert mal wieder. Diesmal sogar zwei bzw. genau genommen dreifach. Erstens wäre da das Six-Panel-Grid, das Larsen hier konsequent als Stilmittel für jede Seite wählt und bis zum Schluss durchzieht. Ein Klassiker, und recht ungewöhnlich für den Titel, in dem man in der Regel mit Splashes und Doppel-Splashes bombardiert wird. Dann die ungewöhnliche Koloration. Meist arbeitet Larsen mit Koloristen zusammen, hantiert aber auch immer wieder gerne selbst in Photoshop herum. So auch hier. Das Ergebnis ist eine größtenteils flache Kolo, die sich farblich an einer anderen Zeit des Comicschaffens orientiert. Dieser extreme Old-School Ansatz gefällt nicht jedem, soviel wird beim Blick ins Image-Forum sicher. Ich finde es super, und es hat den überaus willkommenen Nebeneffekt, dass der Arbeitsprozess erheblich verkürzt wird. Mehr Ausgaben Savage Dragon im Jahr. Das dritte Experiment ist nicht ganz so ausgefallen, aber doch auch ein Novum für Savage Dragon: Die Ausgabe konzentriert sich auf die Bösewichte. In Savage Dragon bedeutet das nicht, man sieht des Schurken beim Planen des  nächsten Welteroberungsplans in deren geheimer Basis zu, sondern Familiendramen um den Nachwuchs, der sich als großer Haufen Scheiße entpuppt. 
Sehr Gut 

Chew #33 (Image)
Ganz so homoerotisch wie Cover und Soli-Text versprechen, wird es in der aktuellen Ausgabe von John Laymans und Rob Guillorys komplett durchem Ausnahmetitel dann doch nicht. Zugetraut hätte ich es den beiden durchaus. Aber das tut dem Spaß keinen Abbruch. Es gibt neue, Food-basierte Superkräfte, eine spannende Interpretation von Tony Chus Fähigkeiten, mit einem Auge auf vergangene Storyline, und mehr Poyo-Wahnsinn. Ich sag nur Pengthulu! Aber es ist nicht alles shit and giggles. Spätestens seit Ausgabe #30 weiß man, Chew bzw. Layman und Guilllory können auch anders. Einen Bissen davon (goldenen Regel: Keine Text über Chew ohne mieses Wortspiel) gibt es gegen Ende. Wie immer:
Großartig

High Crimes #3 (Monkeybrain)
Endlich eine neue Ausgabe von High Crimes, der Himalaja-Kletter/Agenten-Thriller Serie des digital-only Publishers Monkeybrain.  Präsentierte uns Autor Christopher Sebela (Screamland) in Ausgabe #1 das grobe Setting, in Ausgabe #2 dann die Story, widmet er sich in #3 weitestgehend seiner Hauptdarstellerin bzw. ihrer Vergangenheit wie ihrer Psyche. Das bringt die Story nicht unbedingt großartig voran, aber sowas muss ja auch mal sein. Und so gibt es eigentlich nur wenige mehr als eine Flucht zu sehen. Diese ist aber so interessant und verschachtelt mit Flashbacks angereichert, dass es nicht langweilig wird und man aufmerksam am Ball bleiben muss, um alles mitzubekommen. Ibrahim Moustafas Artwork ist ebenfalls detailliert und spart trotz des begrenzten Platzes nicht an umfangreichen Backgrounds.
fast schon Sehr Gut

One Comment leave one →
  1. 21/05/2013 09:26

    POYO!!!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: