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Zuletzt gelesen: Wolverine And The X-Men #29, The Walking Dead #110, Adventures of Superman #4

24/05/2013

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Wolverine And The X-Men #29 (Marvel)
In der aktuellen Ausgabe von Jason Aarons Mutantentitel, der genau genommen sowas wie die Young X-Men oder X-Men Academy darstellt, geht es um die Nachwehen der vorangegangenen Storyline um Wolverines Bruder Dog. Außerdem gibt es einen kleinen Ausblick in die Zukunft der Schule und der Helden, die sie bevölkern. Zeichner ist nach wie vor Ramón Perez, dessen Artwork auf den ersten Blick nach nichts Besonderem aussieht. Auf dem zweiten Blick kann man Perez allerdings schon eine Menge Talent attestieren. Eine Doppelsplashpage mit beinahe allen Schülern plus Lehrkörper macht echt was her. Und auch das Storytelling ist toll. Nichts zu mecker. Die Story ist…okay. Aaron schreibt fluffig-witzige Dialoge, die es schaffen wirklich sehr ausufernd zu sein, ohne zu langweilen. Erstaunlich. Nur inhaltlich hab ich persönlich zwei Kritikpunkte, die alles etwas runterreißen. Zu einen widmet sich Aaron hier nach wie vor der Beziehung zwischen Logan und seinem Bruder Dog. Und ich mag Dog nicht. Ich bin der Meinung man hätte Wolverines Origin, dem Dog entspringt, besser für immer im Dunkeln gelassen. Jetzt auch noch Dog wieder ins Spiel zu bringen, neben Sabretooth und Daken eine weitere „Wolverine auf der schiefen Bahn“-Character, halte ich für völlig überflüssig. Dementsprechend uninteressant ist für mich die Dynamik zwischen den Brüdern. Das andere Problem ist der Blick in die Zukunft. An sich eine nette Idee, kann sowas im Marvel-Universum immer nur ein Blick in eine mögliche Zukunft sein, zu der es in den Heften niemals kommen wird. Und dadurch fehlt dem ganzen irgendwie Punch und Relevanz.
Okay 

The Walking Dead #110 (Image)
Diese ganze Negan-Sache bewegt sich viiiiieeeel zuuuuuuuu laaaaaaaaangssssssssam. Ist auch kein Wunder. Hier verplempert Kirkman ein Drittel des Heftes damit, den Cliffhanger der letzten Ausgabe aufzulösen. Und das so lustlos und unbedeutend, dass er sich das alles auch gleich hätte klemmen können. Dann sehen wir wie Rick seine Leute zum Kindom bringt, was exakt so abläuft, wie die Szene aus einem vorherigen Heft, in der Jesus Rick zum Kindom brachte. Nochmal: Überflüssig. Zu guter Letzt bekommt Michonne mal etwas anderes zu tun, als nur Zombies mit dem Katana zu enthaupten. Das riecht allerdings schwer nach „Geben wir Michonne mal was anders zu tun als Zombies mit dem Katana zu enthaupten“, und wirkt daher aufgesetzt und unnatürlich. Ein Problem, das Kirkman ja gerne mal hat. Es wird nicht zwingend spannender dadurch, dass Ezekiel seine „Originstory“, wenn man so will, erzählt. Im leidlich bekannten, aufgesetzten Kirkman-Dialog. Es gibt diese Comicregel, niemals eine Figur etwas erzählen zu lassen, was man auch zeigen kann. Ja, ich verstehe ja, warum Kirkman in TWD keine Rückblenden benutzt. Der Leser ist ebenso in der Zombie-infizierten Welt gefangen wie die Charaktere etc.pp. Aber hier hätte es dem Heft durchaus mal gut getan. An Zeichner Adlard gibt es wie immer nichts zu meckern, auch wenn die letzten Seiten etwas arg Haar-lastig ausgefallen sind. Seitenweise sieht man wenig mehr als Dreadlocks. Auch nicht so spannend.
Schwach

Adventures of Superman #4 (DC digital)
Adventures of Superman begeistert mich weiterhin. Bisher haben alle Autoren einen Ansatz gefunden, mit dem Superman, der vermeintlich langweilige Alleskönner und Boyscout, funktioniert. Da macht auch J.M. DeMatteis mit der vierten Ausgabe keine Ausnahme. Zur Story sei einfach mal gar nicht verraten, außer, dass es tatsächlich immer noch überraschende Twists gibt. Als besonderes Sahnehäubchen für mich als alten Fan, darf Zeichnerlegende Sal Buscema noch mal ran. Er liefert die Finishes über Giussepe Camuncolis Layouts, was auch deshalb sehr schön passt, weil mich Camuncolis schon immer etwas an Buscema erinnert hat. Für $ 0.99, also via Android derzeit € 0.77, ist jeder mit Tablett und Comixology-Account, der hier nicht zuschlägt, eine dumme Sau. Musste mal gesagt werden.
Sehr Gut

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2 Kommentare leave one →
  1. 25/05/2013 09:35

    Superman konnte mich bisher Null reizen und schon garnicht überzeugen. Sollte ich dann trotzdem reinschauen?

  2. 25/05/2013 09:52

    Superman der Charakter? Ja, gerade dann. Das sind echt tolle Superheldengeschichten und Superman, „richtig gemacht“.

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