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Zuletzt gelesen: Wolverine and the X-Men #31, Red Team #3, Kinski #2

29/06/2013

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Wolverine and the X-Men #31 
(Marvel)
Schon wieder W&TX-M? Langsam wird es anstrengend, hier wirklich jedes gelesene Heft zu verwursten. Zumal die Schlagzahl bei den Marveltiteln echt abenteuerlich ist. Zu sagen gäb es schon mal, dass Nick Bradshaw zurück ist (und mit ihm seine merkwürdige vertikalen Layouts), der den Titel fast noch mehr definiert hat als der ursprüngliche Zeichner Chris Bachalo. Auch inhaltlich geht es back to the roots. Aaron stellt die Hellfire Academy, das Gegenstück zur Jean Grey School, vor. Und wie in den ersten Ausgaben die Jean Grey School wird auch hier das böse Pendant via Schulaltag ausfürlich vorgestellt. Was damals schon recht albern war ist hier regelrecht…lächerlich? Muss man sich drauf einlassen. Aber da der nie wirklich ernstzunehmende, neue Hellfire Club ja nun schon seit beginn durch den Titel geistert sollte das erfahrenen Lesern durchaus möglich sein. Ändert aber nichts daran, dass auf Grund der ganzen Kaspereien nie wirklich spannung oder das Gefühl einer Bedrohung aufkommt. Auch die Story bleibt dabei etwas auf der Strecke und kommt erst rechtzeitig zum Cliffhanger so halbwegs in Schwung. Hört sich jetzt alles furchtbar schlimm an, ist aber Dank Aarons witziger Dialoge und Bradshaws liebevoller Zeichnungen recht kurzweilig.
Kurzweilig

Red Team #3 (Dynamite)
So langsam bekommt der so wohl durchdachte Plan des Red Teams Risse. Nicht etwa wegen ihrer neuesten Aktion, die sich gegen einen pädophilen Priester richtet (ja, dies ist ein Garth Ennis Comic) und eigentlich wie am Schnürchen läuft. Persönliche Probleme machen einem Teammitglied zu schaffen. Wird er dem Druck standhalten? Auch Red Team #3 spielt ganz behutsam mit der Erwartungshaltung. Ja, es wird schief gehen. Wir wissen genau, es wird schiefgehen. Aber wie wird es schief gehen? Die ganze Spannung baut auf dieser einen Frage auf, und das funktioniert wunderbar. Dank starker Figuren. Und auch wer Ennis auf explizite Gewaltdarstellung und Tabubrüche reduzieren will wird wieder mal eines besseren belehrt. Es gibt nur einen Kopfschuss, aber da wird ja mittlerweile in Mainstreamsuperheldenfilmen für die ganze Familie härteres geboten, habe ich gehört. Das Artwork ist nach wie vor nicht der ganz große Wurf, tut aber was es soll, und bringt auch das realistische Setting gut rüber.
Sehr gut

Kinski #2 (Monkeybrain)
Ich mag Hunde.Von daher hat Gabriel Hardman mit Kinski natürlich von Beginn an einen Stein bei mir im Brett. Dabei geht es eigentlich gar nicht so sehr um den Hund Kinski, sondern um seinen Besitzer Joe. Der sucht einen Sinn in seinem Leben. Und dieser Sinn hat für ihn zunächst die Form eines Hundes angenommen. Dafür wirft er jede Vernunft über Bord und macht sich per Automobil auf den Weg zu einem Termin, weil er Kinski den Flug nicht zumuten will. Dadurch bekommt die zweite Ausgabe einen leichten Roadmovie-Touch, der dem Titel gut steht. So kann es wegen mir noch etwas weiter gehen. Hartmans Artwork ist wie immer wunderbar. Skitzzenhaft spontan, mit tollen, ausdrucksstarken Tuschelinien. Oft wird schwarz-weiß als Mangel empfunden, hier würde Farbe aber nur ablenken. Hartman setzt ab und zu Zip-A-Tone-Effekte oder Ink-wash ein, was völlig ausreicht. Wenn es überhaupt etwas zu kritisieren gibt, dann, dass Kinski am Stück – als „Graphic Novel“ – vielleicht besser funktionieren würde, als in der digitalen Heftform. Aber eine komplette Prinversion kommt sicher.
Wunderbar

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