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Zuletzt gelesen: Batman #21, Detective Comics #21, Winter Soldier #19

01/07/2013

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Batman #21 
(DC)
Zunächst hielt sich meine Begeisterung in Grenzen, als ich von der Idee hinter Zero Year, dem neuen Batman-Arc, hörte. Ein Rückblick auf die Anfänge von Bruce Wayne als Superheld im Fledermauskostüm. Ist eigentlich nicht mein Ding, sowas. Ich schau lieber was als nächstes passiert. Allerdings fängt Zero Year wirklich interessant an. Nach einer von Capullo und Miki grandios umgesetzten Eröffnungssequenz sehen wir Bruce Wayne als einen jungen, wilden Verbrechensbekämpfer ohne den Ballast der Jahre. Und das ist wirklich…erfrischend. Das Ironische dabei: Kranken solche Originstorys meist daran, dass dem Leser bereits bekannt ist wie es ausgeht, ist der junge Wayne hier derart unberechenbar und überraschend, wie es der altbekannte Batman kaum noch sein kann. Streckenweise wird es, typisch Snyder, etwas textlastig, aber auch die Action kommt nicht zu kurz. Eine nette Backupstory, passend zum Zero Year-Thema gibt es auch noch. Passt.
Sehr gut

Detective Comics #21 (DC)
Auch nach dem (enttäuschenden) Ende von John Laymans erstem Detective-Storyarcs bleibt der Autor dem Titel erhalten. Statt Jason Fabok zeichnet nun Scot (ja, mit einem t, ich hab zwei mal nachgesehen) Eaton, der mir noch einen Ticken besser gefällt. Layman nimmt wohl einen Handlungsstrang aus Detective Comics #0 wieder auf (ich hab’s nicht gelesen) und borgt sich zudem noch Harper Row aus der Hauptserie aus. Hat mich Batmans ungefragte Helferin dort eher genervt, macht sie unter Laymans Regie eine etwas besser Figur. Die Story ist eine straighte, wenig inspirierte Superheldennummer. Geht in Ordnung, reißt mich aber nicht vom Bürostuhl und könnte wieder der Auftakt zu einem größeren Storybogen sein, der auch als Standalone Story funktioniert. Sollte dem nicht so sein, ist Detective Comics #21 – bis auf die Weiterentwicklung der Beziehung zwischen Harper und Batman – ziemlich pointless. Ebenfalls etwas überflüssig, wenn auch Dank Andy Clarke wie immer schön anzusehen, ist die Backup-Story. Die Man-Bat-Sache war doch mit dem letzten Arc eigentlich durch.
Hmmja…ganz nett.

Winter Soldier #19 (Marvel)
Das war’s. Goodbye, Winter Soldier. Die letzte Ausgabe (vorerst, immerhin ist Winter Solider der Untertitel des neuen Captain America Films, also kommt eine neue #1 gewiss). Brubaker Nachfolger Jason Latour und Allround-Zeichen-Genie Nic Klein hätten gerne noch weitergemacht, aber die Verkaufszahlen haben es nicht zugelassen. Was bleibt ist ein toller Arc mit einem wunderbar spacigen Finale, den man zumindest im Paperback mitnehmen sollte. Selbst wem Latours 70er-Psychodelic-Sci-Fi-Ansatz nach Brubakers recht bodenständigem Thriller nicht zusagt, Kleins Artwork ist über jeden Zweifel erhaben. Der Berliner macht aus jeder Seite etwas besonderes. Alleine die Titel-Page in der Ausgabe ist brillant. Genial. Superlativenerschöpfend. Ich such mir die 5 Ausgaben des Arcs zusammen und hau ihn mir noch mal am Stück rein. Der Lesestapel kann warten.
Sehr, sehr gut.

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