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Zuletzt gelesen: Wolverine And The X-Men #32, Daredevil #27, The Walking Dead #112

14/07/2013

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Wolverine And The X-Men  #32 
(Marvel)
Wolverine And The X-Men und kein Ende in Sicht. Und ich weiß nun echt nicht mehr, was ich noch Neues erzählen soll. Erst der zweite Teil der lange erwarteten Hellfire Saga, und ich bin schon gelangweilt. Das liegt zum einen an dem hohen Maß an Absurdität, das keine echte Spannung zulässt, zum anderen daran, dass es hier kaum vorwärts geht mit der Geschichte. Mehr Suche nach dem Hellfire-Club, von dem wir als Leser wissen, wo er sich befindet bzw. nicht befindet. Nicht so Spannend. Es gibt den Origin eines Charakters, der bisher nicht so furchtbar wichtig erschien. Auch nicht so Spannend. Und selbst der eigentlich interessanteste, weil menschlichste Subplot mit Toad könnte nun langsam mal in die nächste Phase kommen. Das Artwork ist klasse, die Dialoge gewitzt, aber auf Dauer reicht mir das nicht.
Ermüdend

Daredevil #27 (Marvel)
Holy shit, Batman Daredevil! So geht Finale. Kranken die meisten großen Superhelden-Storyarcs an einem befriedigenden Ende (siehe als jüngstes Beispiel Laymans Detective Comics oder eigentlich alles von Bendis und Millar) setzt Waid seinem bisherigen Daredevil-Run die Krone auf. So wie es sein sollte. Es gibt in diesem einen Heft mehr Wendungen und Überraschungen, als in den meisten Mehrteilern. Und sie alle funktionieren ohne konstruiert zu wirken. Der Epilog wird auch nicht, wie so oft, bis in die nächste Ausgabe gestreckt. Waid macht hier wirklich alles richtig. Ebenso wie Chris Samnee, den man nicht genug loben kann. Sein Artwork ist detailliert, ohne über-rendert zu sein. Das Storytelling ist vorbildlich. Trotz hoher Erzähldichte mit vielen Panels pro Seite verliert man nie den Überblick oder hat das Gefühl, man verpasst etwas. Superheldencomics, wie sie sein sollen.
Höchstnote

The Walking Dead #112 (Image)
Ein Cover in typischer TWD-Tradition. Es hat kaum was mit dem Inhalt zu tun hat. Der ist allerdings nicht minder spannend, kommt der Konflikt mit Negan doch endlich mal von der Stelle. Rick tut das was Rick gerne tut, handelt ohne nachzudenken, und bringt mal wieder alle und jeden, inklusive sich selbst, in Gefahr. Dabei schafft es Kirkman wirklich, bedingt durch das plötzlich hohe Tempo der Story, mich in die Irre zu führen. Trotz des Wissens um die kommende All Out War-Storyline, in der es um den großen Krieg gegen Negan gehen wird, denke ich für eine Sekunde, das Thema Negan hätte sich erledigt. Und es bleibt spannend. Die Situation ist quasi aussichtslos und nur noch durch das Eintreffen der Kavallerie zu retten. Den die Karte des Überraschend gutmütigen Negan hat Kirkman schon zu oft gespielt. Das wäre an dieser Stelle nur noch unglaubwürdige. Dann doch lieber Rick über die Klinge springen lassen. Aber würde Kirkman das tun? Man weiß es nicht, und das macht The Walking Dead so gut. Adlard (und Rathburn) sind wie immer Klasse, was vor allem in einer Doppelsplash mal wieder überdeutlich wird.
Sehr gut.

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