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Zuletzt gelesen: Savage Dragon #189, Invincible #103, Nowhere Men #5

20/07/2013

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Savage Dragon  #189 
(Image)
Dragon findet sich im Knast mit einem ganzen Haufen seiner Widersacher – unter den Führung von Ronald Winston Urass – konfrontiert. Oder eher finden diese sich mit Dragon konfrontiert. Denn obwohl Autor und Zeichner Larsen nicht müde wird zu zeigen, dass Dragon seinen Zenit bereits überschritten hat um damit den Echtzeit-Aspekt der Serie zu unterstreichen, räumt der alte Mann mit dem mittlerweile grauen Bart noch ordentlich unter seinen Zellengenossen auf. Derweil schlägt sich Malcolm mit einem alten Subplot rum, den Larsen eher schlecht als recht aufgelöst sehen möchte, wie es scheint. Die ganze Battle Axe/Mutation/Battle Dragon Storyline hat mich nie so gepackt, dafür war sie über einen viel zu langen Zeitraum verstreut und wenig fokussiert. Daher hat mich der Knast-Part dieser Ausgabe mit seinem wirklich heftigen Ende weitaus mehr gepackt, obwohl ich eigentlich dazu tendiere, mehr von Malcolm als von seinem alten Herren sehen zu wollen. Larsens Artwork schwankt mal wieder heftig. Das meiste sieht ziemlich klasse und auch ausgearbeitet aus, aber die Seite mit Dart ist merkwürdig dünn geinkt und fällt unangenehm aus dem Rahmen. Inkonsistent ist auch die Farbgebung. Da ist der Mittelweg zwischen zeitsparenden Flats und moderner Colorierung noch nicht gefunden. Ich hab nichts gegen eine flache Colo, eher im Gegenteil, aber zusammen mit der moderner Variante sieht es teilweise erschrecken unfertig aus.
Ganz gut

Invincible #103 (Image)
Typisches nach-Event-Business bei Invincible. Viele Seiten werden der Erklärung des Status Quo geopfert, wobei Kirkmans Dialoge traditionell schwach sind. Daneben ist die Rückkehr Angstrom Levys der große Aufhänger. Nach einer wirklich phänomenalen Eröffnungssequenz, in der Ottley perfekt die Stimmung einfängt, geht mir die Konfrontation zwischen Levy und Invincible fast etwas zu schnell. Das Abrupte der Ereignisse ist hier ganz klar Stilmittel, ich hätte mir aber etwas mehr plotting und scheming von Seiten Levys gewünscht. Immerhin ist er ein Schurke der Marke „überlegenes Superhirn“. Und der Cliffhanger ist doch eher pubertärer Schocker als ein echter Spannungserzeuger. Colorist John auch und ich werden in diesem Leben auch keine Freunde mehr. Seine orange-brauner Matschschleier der jede Seite überzieht ersäuft Ottley tolles Artwork regelrecht.
Ganz okay

Nowhere Men #5 (Image)
Nowhere Men ist drei Comicserien und eine Hand voll Popkulturmagazine in einem. Dafür, dass es bereits die #5 Ausgabe ist, ist alles noch sehr mysteriös. Die Zusammenhänge werden nur wage angedeutet und man muss aufpasse, wie ein Schießhund, um nichts zu verpassen. Zugegeben, den Lesefluss zerreißt es etwas, in den Sprüngen zwischen den vielen Schauplätzen, Magazinessays und Werbeanzeigen. Aber das geht okay, denn im Austausch erhält man ein Comic, das in dieser Form, der Form der Präsentation, wohl einmalig ist. Das Artwork ist diesmal etwas unterkühlt, was aber durchaus zu den Protagonisten und dem Wissenschaftlichen Grundthema der Serie passt. Stephensons Dialoge sind Scharfzüngig, aber nicht überspielt, seine Magazintexte, die den Hintergrund einzelner Charaktere geschickt ausleuchten, auf den Punkt. Man nimmt ihnen ab aus einer Rolling Stone- oder People Magazin-artigen Publikation zu stammen. Das alles, und ein McLusky-Zitat. Was will man mehr. Einen regelmäßigeren Veröffentlichungsrythmus vielleicht.
Ganz wunderbar

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