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Zuletzt gelesen: Detective Comics #23, Batman #23, Batman/Superman #2

19/08/2013

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Wenn mir vor…zwei Jahren jemand gesagt hätte, dass ich drei  Batman, aber keinen Spider-Man Titel lese, dann…äh…ja. Alle drei Titel sind zum Glück ziemlich unterschiedlich. Und so lohnt es sich tatsächlich, in alle drei mal reinzusehen. Also meistens.

Detective Comics  #23 (DC)
Die straighteste der drei Batman-Serien.Ich war ja nicht ganz so zufrieden mit dem Abschluss von Laymans ersten Detective-Arc, auch wenn mir die einzelnen Hefte auf dem Weg dorthin meist ganz gut gefielen. Mir gefällt dieser schnörkellose Ansatz, der ohne das ganz schwere Geschütz, ohne die Charakter-definierenden Storys auskommt. Das ist der Hauptserie Batman vorbehalten. Die Idee dieses Arcs, Batman gegen einen Anti-Batman zu schicken, fand ich zunächst nur mäßig originell. Hier kommt nun aber mehr von Bruce Waynes Business-Seite hinzu. Und in dem Mix gefällt mir die Story dann doch ganz gut so weit. Auch gut – sogar immer besser – gefällt mir Zeichner Jason Fabok, der wirklich das Beste aus dem recht typischen DC-Stil rausholt, und von Ausgabe zu Ausgabe besser wird. Gute Dialoge, nette Batman-Action, überdurchschnittliches Artwork (zumindest für DC Verhältnisse). Kann man machen. Die Backupstory ist okay, zieht sich aber mittlerweile etwas. Dafür zeichnet Andy Clarke wirklich erstklassig.
Ganz gut

Batman #23 (DC)
Wesentlich epischer und auch bedeutungsschwangerer als in Detective Comics geht es in Batman zu. Und das gehört, wie gesagt, auch so. Obwohl Snyder mir hier schon ein wenig sehr dick aufträgt. Jeder Schritt von Bruce Wayne – noch nicht The Batman – wird zelebriert und ausgewalzt. Voller Symbolik. Voller Tragweite. Aber so recht vorwärts geht es eigentlich nur in den paar Seiten die sich Edward Nigma – noch nicht The Riddler – widmen. Trotzdem, schlecht ist das nicht, was auch daran liegt, dass Snyder so Greg Capullo Luft und Raum gibt, das zu tun, was er am besten kann – sehr atmosphärische Zeichnungen abliefern. Der großartige FCO Plascencia versieht diese diesmal recht ungewöhnlichen, stellenweise schon psychedelischen, Farben, was aber durchaus was her macht. Storymäßig will es also nicht so recht vorangehen, aber hübsch ist es. An Action hat es dem aktuellen Arc Zero Year bisher nicht gemangelt, da kann man auch mal ein wenig auf die Bremse treten.
Ziemlich gut

Batman/Superman #2 (DC)
Okay, ein reiner Batman-Titel ist Batman/Superman natürlich nicht. Aber auch. Die gute Nachricht zuerst: Krankte die erste Ausgabe der Serie hauptsächlich daran, dass Jae Lee nicht alle Seiten gezeichnet hat, ist dieses Manko nun behoben. Batman/Superman #2 ist von vorne bis hinten Lee. Und es sieht fantastisch aus. Immer etwas unwirklich und entrückt, was aber durchaus auch eine Qualität des Zeichners ist. Obwohl ihm stilistisch die Batmänner eher liegen, habe es mir vor allem seine Supermans angetan. Plural? Ja. Greg Pak spinnt eine Elseworld-Story, die in der #2 eigentlich nur wenig mehr bietet, als die Vermutungen des Lesers am Ende der Ausgabe #1 zu bestätigen. Und trotzdem macht das Heft Spaß. Das liegt, neben dem Ausnahme-Artwork, an der Interaktion der jeweiligen Versionen mit ihrem Gegenüber aus einer alternativen Welt. Und dem Unterschied, mit dem Batman und Superman mit der Begegnung umgehen. Das macht Pak wirklich geschickt, holt er so doch wirklich alles aus dem raus, was man aus einer Serie mit diesem Titel erwarten kann. Und einen tollen Wonder Woman Auftritt gibt es als Bonus obendrauf.
Wirklich gut

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