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Zuletzt gelesen: Spawn, Daredevil, WATXM, Ten Grand, Astro City, Saga

22/08/2013

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Zu. Viele. Comics. Also schnell mal ein paar Kurzbewertungen runterreißen, damit es mit dem Lesen weitergehen kann.

Spawn #234 (Image)
Von mir außer der Reihe gekauft, wegen des Haunt Auftritts. Und so hab ich auch keinen Schimmer, was abgeht. Obwohl eigentlich kaum was abgeht. McFarlane lasst seine Figuren nach wie vor unglaublich viel schwallen, ohne dass es wirklich vorwärts geht. Der Wimpernschlag Action geht dann aber auch Haunts Kappe. Die Darstellung passt eher zu der von Joe Casey als zu der von Kirkman, steht doch das Religöse im Vordergrund. Glaube ich zumindest. Wie gesagt, es lässt sich kaum Story ausmachen. Dafür ist das Artwork ganz cool.
Also…puh.

Daredevil #29 (Marvel)
Marvels beste Serie (ja, besser als Hawkguy) schwächelt minimal. War der Cliffhanger der ersten Hälfte dieses Zweiteilers wirklich überraschend, strauchelt Waid nun etwas, das ganze sauber aufzulösen. Eine konfuse Verschwörung und nicht ganz so perfekt typische Daredevil-Action, wie man es von dem Titel gewohnt ist. Da fällt dann auch auf, dass Javier Rodriguez kein Chris Samnee ist. Aber alles halb so wild, unterm Strich ist das Heft immer noch…
Ziemlich gut

Wolverine And The X-Men #34 (Marvel)
Großes Chaos in der Hellfire Academy. Die X-Men greifen an und bringen einen Transformer aus Eis und die lebende Insel Krakoa mit. Und trotz dicker Action und fetten Splashpages rauscht das Heft vorbei, ohne einen Eindruck zu hinterlassen. Zu unnachvollziehbar sind die ganzen Kampf-Szenen, die nur wie Schnappschüsse wirken. Spannend ist das Ganze auch nicht, da der Hellfire Club nie das Gefühl einer Bedrohung vermitteln konnte. Aaron reißt viele Themen an, ohne auch nur eines davon befriedigend fortzusetzen. Auch das kompetente und detaillierte Artwork lässt mich mangels Dynamik völlig kalt.
Langweilig

Ten Grand #4 (Marvel)
Die erste Ausgabe von Ten Grand, die mich nicht 100%ig (sondern nur 98%ig) überzeugt. JMS hatte die Latte einfach zu hoch gelegt. Der unglaubliche Ideenreichtum, der in jeder Ausgabe steckte, jedoch ohne sie überladen wirken zu lassen, ist einer eher straighten Erzählweise gewichen. Man merkt ein wenig: JMS war an Punkt A, und musst nun langsam mal zu Punkt B. Joes Begegnungen mit Geistern und Dämonen wirken hier etwas überhastet abgehandelt. Oder überhasteter, als man es von der Serie gewohnt ist. Templesmith zeichnet nach wie vor super, und so stimmt das Gesamtpaket doch trotzdem noch.
Sehr gut

Astro City #3 (DC/Vertigo)
Unglaublich, was Kurt Busiek aus dem alten Gaul Superhelden noch für neue Facetten rausholt, ohne sie zu brechen, zu parodieren oder mit anderen Genres zu kreuzen. Astro City zeigt eine „realistische“ Welt mit mit Superhelden, ganz ohne Grimm und Gritty, aber inklusive der Größe, die Figuren wie Superman oder Wonder Woman ausstrahlen (wenn richtig geschrieben). Dabei ist Busieks Erzählweise angenehm unaufgeregt und ohne Effekthascherei, aber deshalb nicht weniger spannend. Dazu passt Anderson klassischer Zeichenstil, der in den besten Momenten an Neil Adams oder Alan Davis erinnert.
Sehr gut

Saga #13 (Image)
Wer Comics mag, muss Saga lesen. Es gibt keinen Sinn, dies nicht zu tun. Brian K. Vaughan und Fiona Staples schaffen etwas Außergewöhnliches, und das mit ganz gewöhnlichen Mitteln. Was die Serie wirklich ausmacht, lässt sich nur unzureichend mit Worten beschreiben. Man muss sich selbst ein Bild machen. Die Highlights dieser Ausgabe sind Staples Darstellung zweier Schmierenreporter, Vaughans Seitenhieb gegen sich und seine Zunft, und The Will mit Haaren.
Großartig

 

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