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Zuletzt gelesen: Batman Annual #2, Detective Comics Annual #2

25/08/2013

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Batman Annual #2 (DC)
Das Ärgerliche wie Vorhersehbare gleich vorweg: Auch wenn megafett Zero Year auf dem Cover steht, ist die Verbindung zur aktuellen Storyline in der Hauptserie nur marginal. Eine Seite Rückblende, die auch zu jedem anderen Zeitpunkt hätte stattfinden können. Aber so will es DCs Marketingabteilung, und so wird es dann gemacht.
Die Story selbst geht durchaus in Ordnung. Batman testet die Sicherheitsanlagen des Arkham Asylums und wird dabei mit einer längst vergessenen Insassin konfrontiert. Dabei kramen Scott Snyder und Batman-Neuzugang Marguerite Bennett einen interessanten Aspekt des Asylums hervor, den ich jetzt mal nicht spoilern will. Der größere Seitenumfang des Annuals wird gut genutzt, da es quasi zwei Geschichten gibt – Batmans Test und die mysteriöse Insassin – die aufeinander zu laufen. Zusammengehalten durch den Blickwinkel eines neuen Mitarbeiters. Nicht die originellste Idee, aber hier sehr effektiv. Wes Craigs Pencils gehen in Ordung. Das Storytelling ist solide, die Figuren nicht über-rendered und es gibt den einen oder anderen wirklich guten Shot des Titelhelden. Leider benötigte es sechs(!) Inker, um das Heft fertig zu bekommen. Dabei gefallen mir die sehr cleanen und kräftigen Inks zu beginn weitaus besser. Nach hinten raus werden sie dann wieder etwas DC-typischer und gewöhnlicher. Schade.
Gut

Detective Comics Annual #2 (DC)
Annuals werden gerne dazu genutzt, Storys zu erzählen, die in der regulären Serie so etwas deplatziert wären. Weil sie sich z.B. mit den Nebenfiguren einer Serie beschäftigen. Diesen Ansatz gibt es hier auch. John Layman rückt Lieutenant Bullock ins Rampenlicht, allerdings leider nicht konsequent genug. Batman nimmt nach wie vor mindestens genau so viel, wenn nicht sogar mehr Platz ein, als der schnoddrige Cop. Und so hätte der Inhalt von Detective Comics Annual #2 ebensogut ein weiteres Heft der regulären Serie werden können. Was sogar besser gewesen wäre, denn auf Annual-Länge zieht sich die Story etwas. Und das, obwohl es zwei – mäßige – Backupstories gibt. Ebenso wie beim Batman Annual #2 gibt es eine reingeschuster wirkende Seite, die das Annual mit der Wrath-Storyline der Hauptserie verbinden soll. Da hier nicht mal auf dem Cover damit geworben wird, weiß ich nicht, was die ganze Sache soll. Überflüssig. Scot Eaton ist nicht die schlechteste Wahl als Zeichner, kommt er doch Serienzeichner Jason Fabok stilistisch sehr nahe. Allerdings hat man auch hier die Chance vergeigt, mal was ganz anderes zu machen.
Mäßig

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