Skip to content

Zuletzt gelesen: Ten Grand #5, Batman #26, Drumhellar #2

16/12/2013

Banner161213

Ten Grand #5
Ten Grand hier aufzuführen ist etwas geschummelt, denn das hab ich schon vor längerem gelesen. Aber auf Grund des Zeichnerwechsels wollte ich doch mal zwei Zeilen zu der immer noch gerade so aktuellen Ausgabe #5 verlieren. Bislang war Ben Templesmith der Mann für’s Artwork, und auch der Grund, mir Ten Grand ins Abo zu nehmen. Nach seinem etwas unrühmlichen Abgang ist C.P. Smith quasi über Nacht eingesprungen. Hut ab schon mal dafür. Und auch wenn sein Stil dem von Templesmith nicht wirklich ähnelt, ist er doch ein passender Nachfolger. Auch Smith Artwork ist gesamtheitlich – er arbeitet nicht mit Inker und Colorist, sondern kreiert die Seiten quasi am Stück – und keinesfalls gewöhnlich. Ja, Templesmiths unheimlicher und dreckiger Look passte besser zur recht düsteren Serie, das lässt sich nicht abstreiten. Aber auch was Smith abliefert ist schick anzusehen uns sollte dem Titel keinen Einbruch bescheren. Auch wenn Ten Grand nach wie vor Spaß macht, storymäßig fand ich die Serie etwas interessanter, als noch die reale Welt mit im Spiel war. Hoffe mal der Ausflug in die Nachwelt ist nicht von (allzulanger) Dauer.
Ziemlich gut

Batman #26
Irgendwie hatte ich mir Zero Year etwas anders vorgestellt. Natürlich geht es immer noch um die Batman-Werdung. Und der noch unperfekte Batman ist auch wesentlich interessanter, als der unbesiegbare Perfektionist, der immer einen Ausweg findet oder sogar meistens keinen braucht, weil doch eh alles von langer Hand so geplant war. Da ist der junge, ungestüme Bruce mit Army-Schnitt doch mal was anderes. Aber die zentrale Story um Dr. Death packt mich nicht wirklich. Wirkt auf mich wie ein Reißbrett-Villain aus der Mottenkiste. Was er ja auch ist. Da ich aber die ursprünglische Geschichte aus der prä-New52-Continuity nicht kenne geht mir hier auch jede Nostalgie ab, was durchaus ein Grund für meine Gleichgültigkeit sein mag. Aber alles halb so wild, denn das Artwork von Capullo (und Miki) ist nach wie vor das Beste, was DC zu bieten hat. Und auch an der seltsam-pastelligen Koloration von FCO Plascencia hab ich einen regelrechten Narren gefressen – was Kollege und Kolorist Bouncie gar nicht verstehen kann. Mir egal. Ich find es großartig.
Auch noch gut

Drumhellar #2
Der Vorteil, wenn man sich immer ewig mit dem Lesen von neuen #1 (Review hier)  Zeit lässt, ist der, dass man nicht lange auf die #2 warten braucht. Und die ist weder weniger verwirrend – eher im Gegenteil – noch weniger faszinierend. Zumindest auf mich. Das liegt vor allem an den sympatischen Charkteren, die ganz hemdsärmelig mit den seltsamsten Vorkommnissen umgehen, als sei es das normalste auf der Welt. Dazu passt Rossmos angenehm unaufgeregtes und irgendwie freidliches Artwork, welches um so mehr wirkt, wenn es dann doch mal bewusst häßlich wird. Ich werde sicher noch einen zweiten Lesedurchgang nachschieben. Und das kann ich wirklich von den wenigsten Comics behaupten.
Wunderbar

No comments yet

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: